So funktioniert's
Wie jeder Screener aufgebaut ist, was er misst und wie die Ergebnisse zu lesen sind.
Jeder pysiQ-Screener basiert auf demselben Prinzip: forschungsbasiertes Selbstverständnis leichter zugänglich zu machen, ohne vorzugeben, eine formale Untersuchung zu ersetzen.
Das bedeutet, wir passen veröffentlichte Instrumente und Forschungsmodelle für ein klareres Online-Erlebnis an, halten die Auswertung so nah wie möglich an den ursprünglichen Konstrukten und stellen das Ergebnis in verständlicher Sprache dar. Ziel ist es nicht, Menschen in eine Schublade zu stecken, sondern ihnen eine strukturierte Möglichkeit zu geben, Muster zu erkennen, Bereiche zu vergleichen und zu entscheiden, ob sie weiter nachforschen möchten.
Forschungsgrundlage
Die Screener basieren auf veröffentlichten Instrumenten und Forschungsmodellen, darunter RAADS-R, AQ und CAT-Q für Autismus, die 27-Item-HSP-Skala für sensorische Verarbeitungssensitivität sowie ASRS und an DSM-5 angelehnte Kriterien für ADHS. Wir passen sie für die Online-Nutzung an, behalten dabei aber dieselben Konstrukte und, wo möglich, dieselbe Item-Intention bei.
Wie wir Ergebnisse darstellen
Wir stellen Ergebnisse als Profile, Positionen auf einem Kontinuum und Bereichswerte dar, nicht als schlichtes Ja-oder-Nein-Ergebnis. Wo sinnvoll, lassen sich mehrere Screener kombinieren, sodass du sehen kannst, wie sich Muster in deinem Blueprint überschneiden, statt jedes Ergebnis isoliert zu betrachten.
Ergebnisse und ihre Verwendung
Bereichswerte zeigen, wo deine Antworten im Verhältnis zu Forschungsnormen liegen. Sie sind für Reflexion und Selbstverständnis gedacht, nicht als diagnostische Kennzeichnungen oder feste Grenzwerte. Viele Menschen nutzen sie, um ihren kognitiven Stil zu klären, sich auf ein Gespräch mit einer Fachperson vorzubereiten oder ein umfassenderes Bild über mehrere Screener hinweg zu erstellen.
Wichtige Begriffe
Für unbekannte Begriffe (z. B. Masking, sensorische Sensibilität, exekutive Funktionen) bietet das Neurodiversitäts-Glossar verständliche Definitionen.
Auswertung & Datenschutz
Die Auswertung folgt veröffentlichten Methoden und, sofern verfügbar, Referenzschwellenwerten aus der Literatur. Rohdaten werden nicht mit deiner Identität verknüpft, es sei denn, du entscheidest dich, dein Profil zu speichern, und du kannst deine Daten jederzeit in den Einstellungen löschen.
Einschränkungen
Screener wie diese haben Grenzen. Stimmung, Kontext, Kultur und Interpretation prägen alle, wie Menschen Fragen beantworten. Deshalb werden diese Tools am besten als Ausgangspunkt für Reflexion genutzt, nicht als Ersatz für eine vollständige professionelle Untersuchung.
Warum solche Screener anbieten?
Viele Menschen suchen Worte für ihre Erfahrung vor, während oder anstelle einer formalen Untersuchung. Lange Wartelisten, Kosten und Unsicherheit können das erschweren. Ein guter Selbst-Screener kann helfen, zu ordnen, was jemand bei sich bemerkt, und zu entscheiden, was als Nächstes zu tun ist.
Forschung und Updates
Wir halten Itempools und Auswertung mit der sich entwickelnden Literatur abgestimmt. Wenn belastbarere Validierungsarbeiten oder überarbeitete Instrumente verfügbar werden, wird die Methodik überprüft und gegebenenfalls aktualisiert. Jeder Screener-Tab oben zeigt die Bereichslogik und die wichtigsten Quellen dahinter.
Fragen zu unserer Methodik, unseren Quellen oder der Auswertung? Melde dich, wir zeigen dir gerne den richtigen Weg.
Bereit, dein kognitives Profil zu erkunden?
Screener für Autismus, ADHS und HSP. Mach sie in deinem eigenen Tempo und sieh, wie sich deine Merkmale zeigen.
Haftungsausschluss
Dieser Screener dient ausschließlich dem Selbstverständnis. Die Ergebnisse zeigen, wie stark deine Antworten mit bestimmten Mustern übereinstimmen. Sie sind keine Diagnose. Wenn deine Ergebnisse darauf hindeuten, dass es hilfreich sein könnte, ziehe eine weitere Abklärung mit einer qualifizierten Fachperson in Betracht.